Energiepreise Runter Gifhorn

50 Jahre Mehrwertsteuer: Strom bringt Staat Milliarden Drucken
Sonntag, den 14. Januar 2018 um 09:03 Uhr

Heidelberg. Ist Strom ein lebensnotwendiges Gut? Der Gesetzgeber sagt Nein und besteuert Elektrizität mit dem Regelsatz von 19 Prozent, während für andere lebensnotwendige Güter nur sieben Prozent anfallen. Binnen eines Jahrzehnts flossen so 34 Milliarden Euro zusätzlich an den Fiskus, wie das Vergleichsportal Verivox vorrechnet.

Strompreise könnten um 10 Prozent sinken

Seit 2007 wird auf Strom eine Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent fällig. Für 1,4 Billionen Kilowattstunden, die die privaten Haushalte zwischen 2007 und Ende 2016 zusammen verbraucht haben, wurden 53,8 Milliarden Euro Mehrwertsteuer gezahlt. Würde Strom, wie beispielsweise Nahrungsmittel, als lebensnotwendiges Gut unter den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent fallen, wäre es im gleichen Zeitraum deutlich weniger gewesen – nämlich 19,8 Milliarden Euro.

Die Stromkunden hätten unterm Strich zusammen 34 Milliarden Euro mehr in der Tasche. Und die Stromrechnungen einer dreiköpfigen Familie mit einem Verbrauch von 4.000 kWh wären in den letzten zehn Jahren insgesamt 1.000 Euro günstiger gewesen.

„Jeder Haushalt in Deutschland könnte zehn Prozent weniger für Strom bezahlen, wenn der Gesetzgeber ihn für lebensnotwendig erachten würde“, rechnet Mathias Köster-Niechziol, Energieexperte beim Vergleichsportal Verivox, vor. „Stattdessen fallen Schnittblumen, antike Vasen und ausgestopfte Tiere unter den ermäßigten Steuersatz“, so Köster-Niechziol weiter.






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Jahresbilanz Energie: Strompreise hoch, Gaspreise runter Drucken
Sonntag, den 14. Januar 2018 um 08:56 Uhr
Heidelberg. Zum Jahreswechsel entwickeln sich die Strom- und Gaspreise weiterhin entgegengesetzt: Die Strompreise erreichen bisher ungekannte Höhen, während die Gaspreise so niedrig bleiben wie schon lange nicht mehr. Die Tarifexperten von Verivox ziehen Bilanz.

Stromkosten sind angestiegen und bleiben auf hohem Niveau

Laut dem Verivox-Verbraucherpreisindex Strom bezahlt eine dreiköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Januar 2018 im Bundesdurchschnitt 27 Euro mehr für Strom als noch vor einem Jahr. Die Kosten sind damit binnen eines Jahres um rund 2 Prozent von 1.111 Euro auf 1.138 Euro gestiegen. In den vergangenen zehn Jahren stieg der durchschnittliche Strompreis insgesamt um rund 35 Prozent.

„Obwohl es mehr Preissenkungen als Preiserhöhungen zum Jahreswechsel gibt, bleibt das durchschnittliche Preisniveau auf dem Höchststand“, sagt Mathias Köster-Niechziol, Energieexperte bei Verivox. „Zum Jahreswechsel kommt es bei allen Kostenblöcken (Netzgebühren, Beschaffungspreise, Steuern und Abgaben) zu einer durchschnittlichen Entlastung. Dennoch ändern die meisten Grundversorger nichts und geben die Kostensenkungen nicht an die Verbraucher weiter.“

Im Verlauf des Jahres 2017 haben knapp zwei Drittel der Grundversorger die Preise um rund vier Prozent angehoben. Zum Jahresbeginn 2018 haben 75 Stromversorger weitere Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent angekündigt. Das entspricht jährlichen Mehrkosten von 31 Euro. Gleichzeitig senken 86 Stromanbieter die Preise um rund 3 Prozent.





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Kalter Winter: 2016 nur teilweise Entlastung bei Heizkosten Drucken
Sonntag, den 19. Februar 2017 um 20:16 Uhr

Heidelberg. Deutsche Haushalte mussten 2016 rund 11 Prozent mehr Heizenergie aufwenden als im Jahr zuvor. Die Tarifexperten von Verivox haben untersucht, wie sich der höhere Verbrauch auf die Kosten ausgewirkt hat. Verbraucher mit Gasheizungen zahlten mehr. Wer mit Öl heizt, konnte trotz Mehrverbrauch sparen.

Trotz Rückgang des Gaspreises: Gaskunden zahlen beim Heizen drauf

Im Vergleich zu den milden Wintermonaten des Jahres 2015 stieg der Heizbedarf 2016 mit 11 Prozent deutlich an. Besonders der November und der Dezember waren vergleichsweise kalt, so dass eine drei- bis vierköpfige Familie mit Gasheizung für die Heizperiode 2016 (Januar bis März und Oktober bis Dezember) durchschnittlich 1.014 Euro aufbringen musste. Das sind 40 Euro mehr als in den milderen Wintermonaten 2015. Die Kosten für Gaskunden stiegen damit um knapp 4 Prozent, obwohl der durchschnittliche Gaspreis im gleichen Zeitraum um 6,2 Prozent zurückgegangen ist.

„Aufgrund der kalten Temperaturen konnten Verbraucher mit Gasheizung nicht vom sinkenden Gaspreisniveau profitieren. Bei den Heizkosten waren 2016 die Kunden im Vorteil, die auf Heizöl setzen,“ resümiert Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.´

Dank niedriger Rohölpreise: Heizkosten für Ölkunden geringer






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Stromanbieter läuten nächste Preisrunde ein Drucken
Sonntag, den 19. Februar 2017 um 20:04 Uhr

Heidelberg. Strom wird für viele Haushalte in den kommenden Monaten teurer: 75 Grundversorger erhöhen ihre Strompreise um durchschnittlich 3,4 Prozent. Rund 7 Millionen Haushalte liegen in den betroffenen Gebieten. Das hat eine Analyse der Tarifexperten von Verivox ergeben.

Preisrunde im Frühjahr etabliert sich

Für Februar, März und April haben 75 Anbieter Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,4 Prozent angekündigt oder bereits durchgeführt. Eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh erwarten Mehrkosten von durchschnittlich 42 Euro pro Jahr.

„Statt wie in der Vergangenheit üblich zum 1. Januar die Preise anzupassen, verschieben immer mehr Versorger ins Frühjahr“, erklärt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung von Verivox. „Wir rechnen mit weiteren Preiserhöhungen in den nächsten Wochen.“

Bereits zu Beginn des Jahres hatten 354 Grundversorger an der Preisschraube gedreht. Damit hat unterm Strich in den ersten Monaten 2017 die Hälfte aller Versorger ihre Strompreise erhöht.

Steigende Umlagen, Netzgebühren und Beschaffungskosten






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Jahresbilanz Energiemarkt Strom und Gas Drucken
Montag, den 25. Januar 2016 um 19:23 Uhr

Heidelberg - Für Verbraucher sind die Preise von Strom und Gas in diesem Jahr im Durchschnitt leicht gesunken. Steigende Abgaben und Netzentgelte führen zu Steigerungen.

Strom im Jahresvergleich knapp ein Prozent günstiger

Eine Familie mit 4.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch bezahlt laut Verivox-Verbraucherpreisindex im Januar 2016 durchschnittlich 10 Euro weniger für Strom als noch vor einem Jahr. Im Januar 2015 waren für 4.000 kWh 1.128 Euro zu zahlen. Zum 1. Januar 2016 sinkt dieser Betrag auf 1.118 Euro. Die durchschnittlichen Stromkosten sind damit in den vergangenen 12 Monaten um weniger als ein Prozent gesunken.

Preissenkungen 2015 stehen Preiserhöhungen 2016 gegenüber

Zum 1. Januar 2016 haben 140 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 2,8 Prozent angekündigt. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von 33 Euro. 49 Versorger haben Preissenkungen von 2,2 Prozent angekündigt.

Die meisten Preissenkungen gab es zum Jahresanfang 2015. Von Januar bis Dezember 2015 haben knapp zwei Drittel der Grundversorger (528 von 834) Preissenkungen von durchschnittlich 2,5 Prozent vorgenommen. Drei von vier Preissenkungen fanden zum 1. Januar statt, die übrigen in den Folgemonaten. Knapp sechs Prozent der Grundversorger (50 von 834) haben 2015 ihre Preise um durchschnittlich 2,8 Prozent erhöht.

Wachsende Preisunterschiede






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