Energiepreise Runter Gifhorn

Gestiegene Beschaffungskosten / Neue Erdgaspreise ab 1. Juli Drucken
Freitag, den 13. Mai 2011 um 16:47 Uhr

Presseinformation der LSW vom 12. Mai 2011

LSW LandE-Stadtwerke Wolfsburg GmbH & Co. KG (LSW) und Gasversorgung im Landkreis Gifhorn GmbH (GLG) erhöhen zum 1. Juli 2011 die Erdgaspreise. In den kommenden Tagen informieren die Erdgasanbieter rund 39.000 Kunden schriftlich über die bevorstehende Preisanpassung. Die Arbeitspreise beider Erdgasprodukte - AKTIV G_Kompakt und AKTIV G_Direkt - steigen jeweils um brutto rund 0,98 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die Bruttoarbeitspreise im AKTIV G_Kompakt betragen je nach verbrauchsabhängigem Tarif ab Juli zwischen 6,09 Cent und 8,29 Cent. Beim Sondervertrag AKTIV G_Direkt beträgt der neue Arbeitspreis brutto 5,76 Cent. Die Grundpreise bleiben wie bisher unverändert.





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Flexstrom zu Berichtigungsschreiben verurteilt Drucken
Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 06:44 Uhr

Pressemitteilung vom Montag, 9. Mai 2011

Die Firma FlexStrom AG muss Kunden, denen sie Preiserhöhungen unter­geschoben hatte, ein Berichtigungsschreiben schicken. Das ist das Er­gebnis einer Klage der Verbraucherzentrale Hamburg gegen FlexStrom vor dem Landgericht Berlin (Urteil vom 29.04.2011, Az.: 103 O 198/10, nicht rechtskräftig). „FlexStrom selbst muss jetzt Tausende Kunden mit der Nase darauf stoßen, dass die Preiserhöhungen nicht wirksam geworden sind. Erstmals haben wir hier eine Folgenbeseitigungsklage erhoben, was sich als wirksames Instrument für den Verbraucherschutz erwiesen hat“, sagt Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg.

Voraus gegangen war eine Abmahnung durch die Verbraucherzentrale. Daraufhin hatte sich FlexStrom gegenüber der Verbraucherzentrale im August 2010 verbindlich verpflichtet, gegenüber Stromkunden eine bestimmte Form der Mitteilung von Preiserhöhungen zu unterlassen. Das Stromvertriebsunternehmen hatte Kunden einen Flyer übersandt, der wie eine Werbung aussah und dem nur bei genauem Hinsehen eine Preiser­höhung zu entnehmen war. Da es sich um Verträge mit einer Laufzeit von einem Jahr und eine unterjährige Preiserhöhung handelte, stand den Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. FlexStrom erweckte den Eindruck, die Preiserhöhung werde durch den nach Ablauf der Kündigungsfrist fort­gesetzten Strombezug der Kunden wirksam. Dem setzte die Verbraucher­zentrale die Abmahnung und die von FlexStrom daraufhin unterzeichnete Unterlassungserklärung entgegen, worin FlexStrom sich verpflichtete, bei Preiserhöhungen es zu unterlassen,

„durch Äußerungen wie ‚Wenn Sie nach Ablauf der Kündigungsfrist weiterhin günstigen FlexStrom beziehen, behandeln wir dies als Zustimmung Ihrerseits zu den neuen Vertragspreisen.’ den Eindruck zu erwecken, dass es als Zustimmung dieser Kunden zu einer Änderung der in den Stromlieferverträgen vereinbarten Preise behandelt werden dürfe, wenn die Kunden nach Erhalt eines Preis­änderungswunsches lediglich weiterhin Strom beziehen und von einer Kündigung des Stromliefervertrages absehen“.

Mit der jetzt erfolgreichen Klage der Verbraucherzentrale wird FlexStrom verurteilt, allen Empfängern der Preiserhöhungsschreiben eine Richtig­stellung mit folgendem Wortlaut zu übersenden:

„Wir stellen richtig, dass die zuvor mit Ihnen getroffene Preisverein­barung nur mit Ihrer Zustimmung geändert werden kann. In diesem Zusammenhang kann es nicht als Zustimmung gewertet werden, wenn Sie weiterhin von uns Strom beziehen, ohne den mit uns bestehenden Liefervertrag zu kündigen. Sofern Sie also auf unser Preiserhöhungsersuchen lediglich von einer Vertragskündigung abgesehen und weiter Strom bezogen, nicht aber auf andere Weise Ihre Zustimmung erklärt haben, ist es bei der vorangegangenen Preisvereinbarung verblieben. Sollten Sie dennoch erhöhte Zahlun­gen geleistet haben, können Sie die Erhöhungsbeträge von uns zurückfordern“.

„Ohne die Klage wäre FlexStrom mit einem blauen Auge davon gekom­men. Jetzt erfahren die betroffenen Verbraucher, dass die Preiserhöhung nicht wirksam war und sie nicht zur Zahlung der erhöhten Beträge ver­pflichtet sind“, sagt Hörmann.






 
NABU: Tschernobyl und Fukushima zeigen wahre Kosten der Atomkraft / Bundesregierung muss versteckte Belastung der Steuerzahler offenlegen Drucken
Mittwoch, den 27. April 2011 um 20:34 Uhr

Berlin (ots) - 25 Jahre nach dem Atom-GAU in Tschernobyl blickt die Welt gebannt auf den zweiten Größten Anzunehmenden Unfall in Japan. Auch wenn das ganze Ausmaß der Katastrophe dort noch nicht klar ist, so ist bereits sicher: Die Schäden für Mensch und Natur kosten Unsummen. "Die Atomkraft schaufelt der Welt ein Milliardengrab", erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke zum 25. Jahrestag des von Tschernobyl. "Auch der deutsche Steuerzahler ist davon betroffen, und zwar im Inland wie im Ausland." So hat diese Woche eine internationale Geberkonferenz weitere 550 Millionen Euro für die Folgen der Reaktorexplosion in der heutigen Ukraine zur Verfügung gestellt, Deutschland zahlt davon 42 Millionen Euro. Insgesamt werden sich die Kosten allein für den Bau eines zweiten Sarkophags zur Sicherung der Reaktorruine auf mindestens 1,6 Milliarden Euro belaufen.





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Kommentar zu Verbraucher Gaspreise EWE Drucken
Freitag, den 22. April 2011 um 22:23 Uhr

(ots) - Probleme bleiben

Kurz und schmerzlos soll er nun zu Ende gehen, der jahrelange Gaspreis-Streit, der EWE schon viel Geld und noch mehr Vertrauen bei den Kunden gekostet hat. Nur zehn Minuten brauchte EWE-Chef Werner Brinker, um die Kernbotschaft loszuwerden: EWE kauft sich frei, zahlt 100 Prozent zurück. Man wolle die Debatte so schnell wie möglich beenden - denn man könne sie sich auf Dauer nicht leisten.

Das Angebot mit dem Ausgangspreis von 4,11 Cent pro Kilowattstunde ist nichts anderes als eine notwendige Investition des Versorgers in die bröckelnde Geschäftsbeziehung zu seinen Kunden. Dies dürfte auch die Eignerversammlung bewogen haben, dem Vorschlag zuzustimmen - wobei auch die bevorstehende Kommunalwahl einigen Landräten Beine gemacht haben dürfte.

EWE gibt also Geld ab, die Probleme jedoch bleiben: das Riesenloch in der Bilanz, das durch sinnlose Gerichtskosten noch größer geworden ist. Und die starke Gegenöffentlichkeit, die nicht ganz zu Unrecht gegen die Verzichtserklärung auf weitere Ansprüche agitieren wird - und gegen die Tatsache, dass Kunden aktiv tätig werden müssen, um das Geld zu erhalten. Der Versorger wird die Geister, die er mit seiner starrköpfigen Verweigerungshaltung selbst rief, so schnell nicht los werden.

Sollte der Europäische Gerichtshof noch die Gaspreis-Klauseln vor April 2007 kippen, wäre das EWE-Desaster komplett. Doch die Sachlage spricht hier längst nicht so eindeutig für die Verbraucher.






 
Flexstrom muss Jahresbonus zahlen Drucken
Montag, den 04. April 2011 um 06:10 Uhr

(bdev.de 15. März 2011) Der Stromanbieter Flexstrom wirbt mit einem Neukundenbonus von 125 Euro, der angeblich mit der ersten Jahresrechnung bezahlt wird. Tatsächlich erhält man diesen Bonus jedoch nur, wenn man sich auch ein zweites Jahr von Flexstrom versorgen lässt.

Weil dies aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen jedoch nicht unmissverständlich hervorgeht, muss Flexstrom den Neukundenbonus auch an Verbraucher auszahlen, die nach einem Jahr kündigen. Das hat das Amtsgericht Tiergarten mit Urteil vom 24. Januar 2011 entschieden. Die Anwalts- und Prozesskosten für das Gerichtsverfahren muss Flexstrom tragen.

Der Bund der Energieverbraucher e.V. rät allen Flexstromkunden, auf Zahlung des Neukundenbonus zu bestehen und dies notfalls auch vor Gericht einzuklagen.






 
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