Energiepreise Runter Gifhorn

Die Macht der Kunden zwingt die LSW zur Preissenkung Drucken
Mittwoch, den 10. November 2010 um 09:06 Uhr

Die von der LSW angekündigte Gaspreissenkung um rund 8% zum 01.01.2011 zeigt deutlich, welche Macht sich die Kunden mittlerweile hart erkämpft haben. Es lohnt sich also doch, wenn man seinen Unmut bezüglich der Preispolitik gegenüber der LSW äußert.

Durch die Preissenkung wird deutlich, dass die Erhöhung der Gaspreise um rund sechs Prozent ab dem 1. Oktober 2010 völlig am Markt vorbei durchgeführt wurde. Durch die Preisreduzierung, ausgerechnet in der Heizperiode, hat sich die LSW selbst die Begründung zunichte gemacht, dass sich die Beschaffungskosten verändert haben. So möchte sie verschleiern, dass andere Versorgungsunternehmen schon mehrfach in diesem Jahr die Preise gesenkt haben. Die durchgeführte Preiserhöhung für die letzten drei Monate des Jahres wird daher ausschließlich zur Profitmacherei genutzt und trägt nicht zu einem vertrauensvollen Versorger – Kundenverhältnis bei. Bei Fortbestand des eingeschlagenen Weges wären wohl von den zurzeit rund 41600 Gaskunden nicht mehr viele übrig geblieben und die Konkurrenz hätte sich gefreut.

Trotz der Preissenkung für Gas möchten wir die Bürger auffordern den Versorger zu wechseln, denn die LSW ist nach wie vor, auch für Strom, einer der teuersten lokalen Versorger in Niedersachsen. Durch das Wechseln wird der Wettbewerb weiter angeheizt, und zwingt die Versorgungsunternehmen zu einem weiteren Umdenken in der Preispolitik. Letztendlich profitieren die Kunden von einem funktionierenden Energiemarkt. Je nach Versorgungsvertrag lassen sich durch einen Wechsel einfach mehrere hundert Euro, für einen durchschnittlichen Haushalt, im Jahr sparen.

Interessengemeinschaft
Energiepreise Runter Gifhorn
UG (haftungsbeschränkt) & Co. Kg i.G.






 
Bundesnetzagentur rät zu Stromanbieterwechsel Drucken
Freitag, den 12. November 2010 um 09:46 Uhr

Mainz - Die deutlichen Erhöhungen der Strompreise zum Jahreswechsel sorgen bei der Bundesnetzagentur für Unmut. Behörden-Präsident Matthias Kurth erklärte im ZDF-Wirtschaftsmagazin "Wiso", es gebe Anbieter, "die jetzt die Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energien nutzen, um überzogene Preisforderungen zu stellen". Er empfiehlt den Verbrauchern, die Preise der Stromanbieter zu vergleichen und gegebenenfalls den Versorger zu wechseln.

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Insgesamt wollen nach "Wiso"-Recherchen mehr als 300 ihre Preise anheben. Betroffen seien mehr als 20 Millionen Haushalte, berichtete das Magazin. Die Anhebung liege durchschnittlich bei 7 Prozent. Auslöser für den Preisschub ist die von allen Kunden mit der Stromrechnung bezahlte, gesetzlich geregelte EEG-Umlage zur Förderung von Wind- und Sonnenenergie. Sie steigt wegen des Booms der erneuerbaren Energien zum Jahreswechsel um mehr als 70 Prozent auf gut 3,5 Cent je Kilowattstunde und würde den Strompreis durchschnittlich um 7,5 Prozent verteuern. Doch heben einige Versorger den Strompreis spürbar stärker an.

Außerdem ist umstritten, ob auch nur eine Weitergabe der gestiegenen EEG-Umlage angemessen ist. Verbraucherschützer verweisen darauf, dass die Großhandelspreise für Strom seit geraumer Zeit deutlich gesunken sind und es an der Zeit sei, dass die Konzerne diesen Einkaufsvorteil an die Verbraucher weitergäben.

 






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Mitten in der Heizperiode: LSW senkt den Erdgaspreis Drucken
Mittwoch, den 10. November 2010 um 09:02 Uhr

(Quelle:AZ/09.11.2010) Die LSW senkt den Gaspreis. Nach einer sechsprozentigen Erhöhung zum 1.Oktober (AZ berichtete) dürfen sich 41.600 Kunden auf eine Senkung um rund acht Prozent freuen. Grund: der zunehmende Wettbewerb. „Wir haben unsere Bezugssituation geändert“, spricht LSW-Geschäftsführer Dr. Frank Kästner von „vertrauensbildenden Maßnahmen“. Chancen, die der Markt biete, wolle die LSW zukünftig stärker nutzen. Kästner: „Diese Vorteile geben wir an unsere Kunden weiter.“ Die Arbeitspreise beider Erdgasprodukte Aktiv G-Kompakt und Aktiv G-Direkt sinken jeweils brutto um 0,48 Cent pro Kilowattstunden. Die Bruttoarbeitspreise bei Aktiv G-Kompakt liegen ab dem 1. Januar verbrauchsabhängig zwischen 5,12 und 7,32 Cent (4,78 Cent bei Aktiv G-Direkt). „Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 25.000 Kilowattstunden spart 120 Euro beziehungsweise rund 8,1 Prozent“, so LSW-Prokurist Jürgen Hüller. Bei einem Verbrauch von 14.000 Kilowattstunden spare der LSW-Kunde 67,20 Euro jährlich. Dies entspreche 7,5 Prozent so Hüller. Langfristige Preisgarantien wie es sie bei anderen Anbietern gibt, bietet die LSW derzeit nur gewerblichen Kunden an. Für Privatkunden würden die Preise vorerst vierteljährlich angepasst, so Kästner.
Weniger zahlen: Die Kunden der LSW dürfen sich ab 1. Januar 2011 über sinkende Erdgaspreise freuen.






 
Erdgas-Preis steigt um sechs Prozent Drucken
Dienstag, den 24. August 2010 um 06:56 Uhr

(Quelle:AZ/13.08.2010) Der Energieversorger LSW dreht an der Preisschraube. 41.400 Kunden müssen bereits ab dem 1. Oktober rund sechs Prozent mehr für Erdgas bezahlen. Geschäftsführer Dr. Alexander Montebaur und Dr. Frank Kästner sowie Vertriebschef Jürgen Hüller nannten gestern gestiegene Beschaffungskosten als Grund.

Wegen günstiger Marktbedingungen hätten LSW und GLG ihre Erdgaspreise im letzten Jahr drei Mal in Folge senken und seit dem 1. Oktober 2009 stabil halten können – dieser positive Trend habe sich jedoch nicht fortgesetzt, so Montebaur.

Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 25.000 kWh muss mit einer monatlichen Mehrbelastung von 7,50 Euro beziehungsweise 6,5 Prozent rechnen. Ein Singlehaushalt mit 14.000 kWh muss rund 4,20 Euro (5,9 Prozent) mehr zahlen.
Weitere Infos gibt es unter der LSW-Servicenummer 05361-189189.






 
Strafanzeige gegen E.ON-Hanse und GASAG Freiheitsstrafen für verantwortliche Manager? Strafanzeigen wegen Betrugs gegen Manager von GASAG und E.ON Hanse Vertrieb Drucken
Dienstag, den 24. August 2010 um 06:48 Uhr

(4. August 2010 BDEV) Betrug ist strafbar, sogar ein Betrugsversuch. Wer absichtlich einen Anderen täuscht um sich oder Andere zu bereichern, der kommt mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt.

Der renommierte Energierechtler Prof. Markert (Freie Universität Berlin, ehemals Bundeskartellamt) hat nun Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Hamburger E.on Hanse Vertrieb und der Berliner Gasag gestellt: Es ist in beiden Fällen durch Gerichtsurteile festgestellt, dass die Gaspreiserhöhungen der Vergangenheit unrechtmäßig waren. Trotzdem werden den Kunden gegenüber diese Ansprüche weiterhin geltend gemacht. Die Kunden werden dadurch absichtlich darüber getäuscht, dass die Zahlungsansprüche ungerechtfertigt sind.

Prof. Markert sieht eine Analogie zu einem anderen Fall: Der frühere Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigung BSR Arnold Guski wurde 2009 wegen Betrugs zu einer Geld- und Freiheitsstrafe (ein Jahr und neun Monate) verurteilt. Unter seiner Veranwortung wurden tausenden von Grundstückbesitzern überhöhte Strassenreinigungsgebühren von rund 26 Millionen Euro abgerechnet, obwohl Guski wusste, dass diese zu hoch waren. Der Bundesgerichtshof bestätigte den Schuldspruch (Beschluss des BGH vom 9. Juni 2009, 5 StR 394/08): Auch wenn der Schuldige unmittelbar keine falschen Tatsachenbehauptungen gemacht hat, kann er sie zwingend durch sein Verhalten miterklären, so der Bundesgerichtshof (Tz 15). Der Rechnungsempfänger ist nicht in der Lage, die Richtigkeit der Abrechnung zu überprüfen, er vertraut auf die Richtigkeit der ihm zugesandten Rechnung. Wenn dem Rechnungsteller klar sein muss, dass die Rechnung rechtsfehlerhaft ist, dann liegt eine Täuschungshandlung vor.

Im Fall der Gasag hat der VIII Zivilsenat des BGH in einem Urteil vom 15.7.2009 rechtskräftig entschieden, dass die von der GASAG in den Jahren 2005 und 2006 vorgenommenen Erhöhungen unwirksam waren (Az VIII ZR 225/07).

Im Fall der E.ON Hanse Vertriebs GmbH sind bereits eine Reihe von Zahlungsklagen von E.ON Hanse gegen Protestkunden in erster Instanz abgewiesen worden, weil die Preisanpassungsklausel unwirksam ist (so z.B. Landgericht Hamburg, Urteil vom 27.10.2009, Az 301 O 32/05). E.on Hanse Vertrieb macht die von den Kunden gekürzten Rechnungsbeträge flächendeckend geltend. Prof. Markert schreibt dazu in seiner Strafanzeige: „Die von E.ON Hanse Vertrieb ihren Sonderkunden seit 2004 gestellten Jahresrechnungen sind insoweit unrechtmäßig, als sie die unwirksamen Erhöhungsbeträge einschliessen“.

Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat die Strafanzeigen von Prof. Kurt Markert im Internet verfügbar gemacht.

„Die Verantwortlichen nicht nur bei E.ON Hanse und GASAG sollten sich die Konsequenzen ihres Handelns überlegen“, rät der Vereinsvorsitzende Dr. Peters: „Wer von Kunden Preise verlangt, von denen er weiss, dass er sie nach Recht und Gesetz nicht verlangen dürfte, macht sich des Betrugs schuldig. Nachdem die Zivilgerichte eindeutig die Unrechtmäßigkeit der Preiserhöhungen gegenüber Gaspreissondervertragskunden geklärt haben, muss dieses Kapitel nunmehr auch strafrechtlich angegangen werden“.

Prof. Markert: „Das öffentliche Interesse an dem Fall ist angesichts von ca. 300.000 betroffenen Gaskunden und einer geschätzten Überzahlung von über 100 Millionen Euro mindestens so groß wie in dem von der Staatsanwaltschaft Berlin aufgegriffenen und mit einer rechtskräftigen Verurteilung nach 263 Abs. 1 StGB abgeschlossenen BSR-Fall.“

Betroffenen Verbrauchern in Berlin und Hamburg rät der Bund der Energieverbraucher, sich bei der Staatsanwaltschaft Berlin bzw. Hamburg nach dem Stand der Ermittlungen zu erkundigen.







 
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