Energiepreise Runter Gifhorn

Follow us on Twitter
Mitten in der Heizperiode: LSW senkt den Erdgaspreis Drucken
Mittwoch, den 10. November 2010 um 09:02 Uhr

(Quelle:AZ/09.11.2010) Die LSW senkt den Gaspreis. Nach einer sechsprozentigen Erhöhung zum 1.Oktober (AZ berichtete) dürfen sich 41.600 Kunden auf eine Senkung um rund acht Prozent freuen. Grund: der zunehmende Wettbewerb. „Wir haben unsere Bezugssituation geändert“, spricht LSW-Geschäftsführer Dr. Frank Kästner von „vertrauensbildenden Maßnahmen“. Chancen, die der Markt biete, wolle die LSW zukünftig stärker nutzen. Kästner: „Diese Vorteile geben wir an unsere Kunden weiter.“ Die Arbeitspreise beider Erdgasprodukte Aktiv G-Kompakt und Aktiv G-Direkt sinken jeweils brutto um 0,48 Cent pro Kilowattstunden. Die Bruttoarbeitspreise bei Aktiv G-Kompakt liegen ab dem 1. Januar verbrauchsabhängig zwischen 5,12 und 7,32 Cent (4,78 Cent bei Aktiv G-Direkt). „Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 25.000 Kilowattstunden spart 120 Euro beziehungsweise rund 8,1 Prozent“, so LSW-Prokurist Jürgen Hüller. Bei einem Verbrauch von 14.000 Kilowattstunden spare der LSW-Kunde 67,20 Euro jährlich. Dies entspreche 7,5 Prozent so Hüller. Langfristige Preisgarantien wie es sie bei anderen Anbietern gibt, bietet die LSW derzeit nur gewerblichen Kunden an. Für Privatkunden würden die Preise vorerst vierteljährlich angepasst, so Kästner.
Weniger zahlen: Die Kunden der LSW dürfen sich ab 1. Januar 2011 über sinkende Erdgaspreise freuen.






 
Erdgas-Preis steigt um sechs Prozent Drucken
Dienstag, den 24. August 2010 um 06:56 Uhr

(Quelle:AZ/13.08.2010) Der Energieversorger LSW dreht an der Preisschraube. 41.400 Kunden müssen bereits ab dem 1. Oktober rund sechs Prozent mehr für Erdgas bezahlen. Geschäftsführer Dr. Alexander Montebaur und Dr. Frank Kästner sowie Vertriebschef Jürgen Hüller nannten gestern gestiegene Beschaffungskosten als Grund.

Wegen günstiger Marktbedingungen hätten LSW und GLG ihre Erdgaspreise im letzten Jahr drei Mal in Folge senken und seit dem 1. Oktober 2009 stabil halten können – dieser positive Trend habe sich jedoch nicht fortgesetzt, so Montebaur.

Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 25.000 kWh muss mit einer monatlichen Mehrbelastung von 7,50 Euro beziehungsweise 6,5 Prozent rechnen. Ein Singlehaushalt mit 14.000 kWh muss rund 4,20 Euro (5,9 Prozent) mehr zahlen.
Weitere Infos gibt es unter der LSW-Servicenummer 05361-189189.






 
Strafanzeige gegen E.ON-Hanse und GASAG Freiheitsstrafen für verantwortliche Manager? Strafanzeigen wegen Betrugs gegen Manager von GASAG und E.ON Hanse Vertrieb Drucken
Dienstag, den 24. August 2010 um 06:48 Uhr

(4. August 2010 BDEV) Betrug ist strafbar, sogar ein Betrugsversuch. Wer absichtlich einen Anderen täuscht um sich oder Andere zu bereichern, der kommt mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt.

Der renommierte Energierechtler Prof. Markert (Freie Universität Berlin, ehemals Bundeskartellamt) hat nun Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Hamburger E.on Hanse Vertrieb und der Berliner Gasag gestellt: Es ist in beiden Fällen durch Gerichtsurteile festgestellt, dass die Gaspreiserhöhungen der Vergangenheit unrechtmäßig waren. Trotzdem werden den Kunden gegenüber diese Ansprüche weiterhin geltend gemacht. Die Kunden werden dadurch absichtlich darüber getäuscht, dass die Zahlungsansprüche ungerechtfertigt sind.

Prof. Markert sieht eine Analogie zu einem anderen Fall: Der frühere Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigung BSR Arnold Guski wurde 2009 wegen Betrugs zu einer Geld- und Freiheitsstrafe (ein Jahr und neun Monate) verurteilt. Unter seiner Veranwortung wurden tausenden von Grundstückbesitzern überhöhte Strassenreinigungsgebühren von rund 26 Millionen Euro abgerechnet, obwohl Guski wusste, dass diese zu hoch waren. Der Bundesgerichtshof bestätigte den Schuldspruch (Beschluss des BGH vom 9. Juni 2009, 5 StR 394/08): Auch wenn der Schuldige unmittelbar keine falschen Tatsachenbehauptungen gemacht hat, kann er sie zwingend durch sein Verhalten miterklären, so der Bundesgerichtshof (Tz 15). Der Rechnungsempfänger ist nicht in der Lage, die Richtigkeit der Abrechnung zu überprüfen, er vertraut auf die Richtigkeit der ihm zugesandten Rechnung. Wenn dem Rechnungsteller klar sein muss, dass die Rechnung rechtsfehlerhaft ist, dann liegt eine Täuschungshandlung vor.

Im Fall der Gasag hat der VIII Zivilsenat des BGH in einem Urteil vom 15.7.2009 rechtskräftig entschieden, dass die von der GASAG in den Jahren 2005 und 2006 vorgenommenen Erhöhungen unwirksam waren (Az VIII ZR 225/07).

Im Fall der E.ON Hanse Vertriebs GmbH sind bereits eine Reihe von Zahlungsklagen von E.ON Hanse gegen Protestkunden in erster Instanz abgewiesen worden, weil die Preisanpassungsklausel unwirksam ist (so z.B. Landgericht Hamburg, Urteil vom 27.10.2009, Az 301 O 32/05). E.on Hanse Vertrieb macht die von den Kunden gekürzten Rechnungsbeträge flächendeckend geltend. Prof. Markert schreibt dazu in seiner Strafanzeige: „Die von E.ON Hanse Vertrieb ihren Sonderkunden seit 2004 gestellten Jahresrechnungen sind insoweit unrechtmäßig, als sie die unwirksamen Erhöhungsbeträge einschliessen“.

Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat die Strafanzeigen von Prof. Kurt Markert im Internet verfügbar gemacht.

„Die Verantwortlichen nicht nur bei E.ON Hanse und GASAG sollten sich die Konsequenzen ihres Handelns überlegen“, rät der Vereinsvorsitzende Dr. Peters: „Wer von Kunden Preise verlangt, von denen er weiss, dass er sie nach Recht und Gesetz nicht verlangen dürfte, macht sich des Betrugs schuldig. Nachdem die Zivilgerichte eindeutig die Unrechtmäßigkeit der Preiserhöhungen gegenüber Gaspreissondervertragskunden geklärt haben, muss dieses Kapitel nunmehr auch strafrechtlich angegangen werden“.

Prof. Markert: „Das öffentliche Interesse an dem Fall ist angesichts von ca. 300.000 betroffenen Gaskunden und einer geschätzten Überzahlung von über 100 Millionen Euro mindestens so groß wie in dem von der Staatsanwaltschaft Berlin aufgegriffenen und mit einer rechtskräftigen Verurteilung nach 263 Abs. 1 StGB abgeschlossenen BSR-Fall.“

Betroffenen Verbrauchern in Berlin und Hamburg rät der Bund der Energieverbraucher, sich bei der Staatsanwaltschaft Berlin bzw. Hamburg nach dem Stand der Ermittlungen zu erkundigen.







 
<< Start < Zurück 21 22 23 24 25 26 27 28 29 Weiter > Ende >>

Seite 29 von 29

Besucher

HeuteHeute125
GesternGestern289
Aktuelle WocheAktuelle Woche771
Aktueller MonatAktueller Monat4510
GesamtGesamt1558564
Copyright © 2017 Energiepreise Runter Gifhorn. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.