Energiepreise Runter Gifhorn

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Ostdeutsche zahlen die höchsten Strompreise Drucken
Samstag, den 07. März 2015 um 14:19 Uhr

Heidelberg. Wer im Osten der Republik zu Hause ist, zahlt die höchsten Strompreise. Das geht aus einer Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox hervor. Schuld daran sind vor allem die Kosten für die Stromnetze. Hier zeigt sich ein starkes Gefälle zwischen Ost und West, aber auch zwischen Stadt und Land.

Preisunterschiede von bis zu 10 Prozent

Ein Vierpersonenhaushalt (Jahresverbrauch 4.000 kWh) in Bremen bezahlt laut dem Verivox-Verbraucherpreisindex derzeit 1.070 Euro pro Jahr für Strom. Verhältnismäßig günstige Preise gibt es auch in Bayern (1.104 Euro), Niedersachsen (1.106 Euro), Baden-Württemberg und Hessen (jeweils 1.114 Euro).

Ein hohes Preisniveau findet sich in Brandenburg. Die jährliche Stromrechnung eines vergleichbaren Haushalts beläuft sich hier auf 1.172 Euro – damit müssen Brandenburger knapp 10 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen als die Einwohner Bremens. Auch in Thüringen (1.158 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (1.156 Euro), Rheinland-Pfalz (1.148 Euro) und in Sachsen-Anhalt (1.146 Euro) werden überdurchschnittlich hohe Strompreise fällig.

Netzentgelte im Osten ein Viertel höher

Dass Strom vor allem im Osten Deutschlands überdurchschnittlich teuer ist, liegt in erster Linie an den Netznutzungsentgelten. Diese werden von den Netzbetreibern für die Bereitstellung und Instandhaltung der Stromleitungen erhoben. Auch die Kosten für Zählerinstallation, Ablesung und Abrechnung sind darin enthalten.

Wie hoch die Netzgebühren ausfallen, ist von Ost zu West sehr unterschiedlich. Während ein westdeutscher Haushalt durchschnittlich 247 Euro pro Jahr für die Durchleitung seines Stroms bezahlt, muss ein vergleichbarer Haushalt in Ostdeutschland im Schnitt 303 Euro aufwenden und damit knapp ein Viertel (23 Prozent) mehr.

„Für hohe Netzentgelte sorgen im Wesentlichen drei Faktoren: der starke Zubau erneuerbarer Energien, eine geringe Bevölkerungsdichte und die Abschreibungen auf Netzinvestitionen. Das führt zu einem Gefälle zwischen Stadt und Land sowie zwischen Ost und West“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Stadt-Land-Gefälle: In bevölkerungsarmen Regionen verteilen sich die Netzkosten auf weniger Schultern. Die Kosten pro Haushalt fallen deshalb höher aus. Hinzu kommt, dass gerade in ländlichen Regionen oft zusätzliche Kosten durch den Anschluss großer Ökostromanlagen entstehen, die ebenfalls vor Ort zu tragen sind.

Ost-West-Gefälle: Nach der Wiedervereinigung mussten in den neuen Bundesländern hohe Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Netze getätigt werden. Der anhaltende Bevölkerungsrückgang in Ostdeutschland verstärkt diesen Effekt zusätzlich.

Haushalte können mehrere hundert Euro pro Jahr sparen

Die Netzgebühren machen bis zu 29 Prozent des Strompreises aus. An ihnen können Verbraucher jedoch nichts ändern. Der Wechsel des Anbieters kann die Stromkosten dennoch deutlich reduzieren. Wer aus der Grundversorgung zum günstigsten verfügbaren Angebot (ohne Vorauskasse) wechselt, kann bei einem Verbrauch von 4.000 kWh derzeit durchschnittlich 356 Euro pro Jahr einsparen.


Quelle: Pressemitteilungen von Verivox www.verivox.de

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Bundeslandvergleich: So viel kostet Gas in Deutschland Drucken
Sonntag, den 22. Februar 2015 um 14:27 Uhr

Heidelberg. Wie hoch die Gasrechnung ausfällt, hängt in hohem Maße vom Wohnort ab. Das hat eine Untersuchung des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen demnach die Saarländer. Wer in einem der Stadtstaaten lebt, darf sich über die günstigsten Preise freuen. Ein Grund für das Preisgefälle sind die regional unterschiedlich hohen Kosten der Gasnetze.

Gaspreisgefälle von bis zu 35 Prozent

Gemäß dem Verivox-Verbraucherpreisindex Gas zahlt ein Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1.293 Euro. Die regional höchsten Gaspreise werden im Saarland (1.442 Euro) fällig. Überdurchschnittlich hohe Preise werden zudem in Sachsen-Anhalt (1.376 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (1.347 Euro) und Thüringen (1.342 Euro) erhoben.

Bundesweit die niedrigsten Preise zahlen die Berliner. Hier kostet die gleiche Menge Gas 1.065 Euro – im Vergleich zum Saarland ein Preisunterschied von rund 35 Prozent. Verhältnismäßig günstig ist der Gaspreis auch in Hamburg (1.154 Euro) und Bremen (1.232 Euro).

Netzentgelte in bevölkerungsarmen Regionen am höchsten





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Preissenkungswelle ebbt ab Drucken
Samstag, den 21. Februar 2015 um 11:41 Uhr
Heidelberg. Die Hoffnung auf flächendeckende Preissenkungen bei Strom und Gas bestätigt sich im ersten Quartal 2015 nicht. Das hat eine Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben.

Hälfte der Stromversorger senkt Preise nicht

Während zum Jahreswechsel 382 Stromanbieter ihre Konditionen um durchschnittlich 2,4 Prozent nach unten angepasst haben, folgen im Februar und März nur 44 weitere. Rund die Hälfte der Grundversorger hält sich nach wie vor mit Preissenkungen zurück. 40 Versorger haben für das erste Quartal 2015 sogar Preiserhöhungen um durchschnittlich 2,8 Prozent bekannt gegeben.

„Die Hoffnung, dass viele weitere Stromanbieter in den ersten Monaten des neuen Jahres mit Preissenkungen nachziehen, hat sich nicht erfüllt. Immerhin haben mit RWE und Vattenfall mittlerweile zwei große Versorger Preissenkungen angekündigt – Vattenfall in Hamburg sogar rückwirkend zum 1. Januar“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Gas: Noch keine Trendwende in Sicht

Auch die Gasversorger zögern weiter mit Preissenkungen. Zum Jahreswechsel hatten 88 Anbieter ihre Preise um durchschnittlich 5,2 Prozent gesenkt. Im Februar und März wollen sich 13 Anbieter anschließen. Die große Mehrheit der Gasversorgungsunternehmen hält die Preise im ersten Quartal stabil.

„Der Preissturz beim Erdöl hat bei vielen die Erwartung geweckt, dass nun auch die Gaspreise sinken müssten. Wir beobachten jedoch schon seit Jahren, dass sich die Öl- und Gasmärkte auseinanderentwickeln. Anstatt auf fallende Preise zu hoffen, sollten Verbraucher daher selbst zur Tat schreiten, Preise vergleichen und den Anbieter wechseln“, sagt Jan Lengerke.





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Anpassung der Gaspreise längst überfällig Drucken
Samstag, den 31. Januar 2015 um 08:31 Uhr

Nachdem die LSW eine Preissenkung bei den Strompreisen angekündigt hat, fordern wir den Grundversorger im Raum Gifhorn-Wolfsburg auf, auch die Gaspreise zu senken.

Aufgrund der Weltmarktentwicklung, wo die Beschaffungspreise deutlich gesunken sind,
sehen wir eine Preissenkung um mindestens 20 Prozent als längst überfällig an.

Die höchsten deutschen Gerichte haben zudem entschieden, dass die Energieversorger
verpflichtet sind, bei gefallenen Beschaffungspreisen diese zeitnah an die Verbraucher weitergeben zu müssen.






 
Kaum Entlastung für Strom- und Gaskunden Drucken
Montag, den 05. Januar 2015 um 05:34 Uhr

Heidelberg. Die Energiepreise für Verbraucher haben sich im Jahresvergleich kaum verändert. Der Strompreis ist um 0,4 Prozent gesunken, Gas hat sich um 1,3 Prozent verbilligt. Trotz Preissenkungen im Januar 2015 bleibt eine spürbare Entlastung bislang aus. Das hat eine Auswertung des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben.

Strom wird geringfügig günstiger

Gemäß Verivox-Verbraucherpreisindex Strom werden im Januar 2015 für 4.000 kWh durchschnittlich 1.128 Euro fällig, was einem Kilowattstundenpreis von 28,20 Cent/kWh entspricht. Im Januar 2014 lag der Wert bei 1.133 Euro oder einem Kilowattstundenpreis von 28,31 Cent/kWh. Damit wird Strom binnen Jahresfrist geringfügig um 0,4 Prozent günstiger. Ein Haushalt spart durchschnittlich 5 Euro pro Jahr.

„Von einer wirklichen Entlastung kann keine Rede sein“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox. „Die Preissenkungen zum Jahreswechsel 2015 gleichen größtenteils lediglich die Preiserhöhungen im Jahresverlauf 2014 aus. Im Ergebnis ist das quasi ein Nullsummenspiel für die Verbraucher.“

In den letzten zwölf Monaten haben 343 Versorger ihre Preise um durchschnittlich 2,4 Prozent gesenkt, gleichzeitig haben 141 Versorger ihre Preise um im Schnitt 3,8 Prozent angehoben.

Gaspreise im Jahresvergleich leicht gesunken






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