Energiepreise Runter Gifhorn

Deutsche arbeiten 33 Prozent länger für ihren Strom Drucken
Samstag, den 16. Mai 2015 um 10:21 Uhr

Heidelberg. Nach Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals Verivox musste ein deutscher Arbeitnehmer 2014 durchschnittlich 70 Stunden arbeiten, um die jährlichen Stromkosten eines Vierpersonenhaushalts zu begleichen. Das sind 17 Stunden oder rund ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren.

Strompreise steigen deutlich schneller als Einkommen

„Während viele Güter des täglichen Bedarfs gemessen an der Kaufkraft immer günstiger geworden sind, reichen die Einkommenszuwächse eines Durchschnittsverdieners nicht aus, um den Strompreisanstieg der letzten Jahre auszugleichen“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox. Während die Nominallöhne um 20 Prozent wuchsen, verteuerte sich Strom im vergangenen Jahrzehnt um 60 Prozent.

Ein Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden zahlte 2004 durchschnittlich 712 Euro für Strom. 2014 waren es bereits 1.135 Euro und damit 423 Euro mehr. Im gleichen Zeitraum ist der durchschnittliche Nettostundenlohn nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes von 13,44 Euro auf 16,12 Euro gestiegen.

Schnell zum neuen Fernseher – Überstunden machen für den Strom

„Dass Strom heute so kostspielig ist, ist auch den staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen geschuldet. Ihr Anteil am Strompreis ist in nur zehn Jahren von 39 auf 53 Prozent gestiegen“, erklärt Jan Lengerke.





Weiterlesen...
 
Rheinland-Pfälzer sind Meister im Wechseln des Stromanbieters Drucken
Samstag, den 25. April 2015 um 12:27 Uhr

Heidelberg. Das Wechselverhalten von Energiekunden ist regional unterschiedlich stark ausgeprägt. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Wechslerstudie Energie von Verivox und Kreutzer Consulting. Demnach war in Rheinland-Pfalz der Anteil der Haushalte, die in der zweiten Hälfte 2014 ihren Stromanbieter gewechselt haben, doppelt so hoch wie in Bremen.

Regionale Unterschiede im Wechselverhalten

Um die Unterschiede zwischen den Bundesländern deutlich zu machen, wurde der bundesdeutsche Durchschnitt als Basiswert (100) herangezogen. Das höchste Wechselaufkommen bezogen auf die Zahl der Haushalte gab es in Rheinland-Pfalz (133), gefolgt von Hessen und Niedersachsen (jeweils 113) sowie Nordrhein-Westfalen (111). Schleswig-Holstein (104), Baden-Württemberg (102) und Brandenburg (100) liegen in etwa im Bundesdurchschnitt. Am wenigsten gewechselt wurde in Bremen (63), Sachsen-Anhalt (66) und Mecklenburg-Vorpommern (74).

Generation 45 plus wechselt am häufigsten

60 Prozent der Verbraucher, die sich regelmäßig nach einem günstigeren Stromanbieter umschauen, sind über 45 Jahre alt – 10 Prozent sogar älter als 70 Jahre. „Die hohe Wechselbereitschaft der über 70-Jährigen hat uns überrascht. Die Zahlen zeigen, dass auch diese Altersgruppe ihre Skepsis bei Vertragsabschlüssen im Internet überwindet und die Möglichkeiten eines Online-Vergleichs nutzt, um ihre monatlichen Haushaltsausgaben zu reduzieren“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung beim unabhängigen Verbraucherportal Verivox. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der Anbieterwechsel ist und bleibt Männersache. 70 Prozent der Stromwechsel werden von Männern beauftragt.

Wechselverhalten entkoppelt sich von Preiserhöhungen





Weiterlesen...
 
Ostdeutsche zahlen die höchsten Strompreise Drucken
Samstag, den 07. März 2015 um 14:19 Uhr

Heidelberg. Wer im Osten der Republik zu Hause ist, zahlt die höchsten Strompreise. Das geht aus einer Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox hervor. Schuld daran sind vor allem die Kosten für die Stromnetze. Hier zeigt sich ein starkes Gefälle zwischen Ost und West, aber auch zwischen Stadt und Land.

Preisunterschiede von bis zu 10 Prozent

Ein Vierpersonenhaushalt (Jahresverbrauch 4.000 kWh) in Bremen bezahlt laut dem Verivox-Verbraucherpreisindex derzeit 1.070 Euro pro Jahr für Strom. Verhältnismäßig günstige Preise gibt es auch in Bayern (1.104 Euro), Niedersachsen (1.106 Euro), Baden-Württemberg und Hessen (jeweils 1.114 Euro).

Ein hohes Preisniveau findet sich in Brandenburg. Die jährliche Stromrechnung eines vergleichbaren Haushalts beläuft sich hier auf 1.172 Euro – damit müssen Brandenburger knapp 10 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen als die Einwohner Bremens. Auch in Thüringen (1.158 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (1.156 Euro), Rheinland-Pfalz (1.148 Euro) und in Sachsen-Anhalt (1.146 Euro) werden überdurchschnittlich hohe Strompreise fällig.

Netzentgelte im Osten ein Viertel höher

Dass Strom vor allem im Osten Deutschlands überdurchschnittlich teuer ist, liegt in erster Linie an den Netznutzungsentgelten. Diese werden von den Netzbetreibern für die Bereitstellung und Instandhaltung der Stromleitungen erhoben. Auch die Kosten für Zählerinstallation, Ablesung und Abrechnung sind darin enthalten.

Wie hoch die Netzgebühren ausfallen, ist von Ost zu West sehr unterschiedlich. Während ein westdeutscher Haushalt durchschnittlich 247 Euro pro Jahr für die Durchleitung seines Stroms bezahlt, muss ein vergleichbarer Haushalt in Ostdeutschland im Schnitt 303 Euro aufwenden und damit knapp ein Viertel (23 Prozent) mehr.

„Für hohe Netzentgelte sorgen im Wesentlichen drei Faktoren: der starke Zubau erneuerbarer Energien, eine geringe Bevölkerungsdichte und die Abschreibungen auf Netzinvestitionen. Das führt zu einem Gefälle zwischen Stadt und Land sowie zwischen Ost und West“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Stadt-Land-Gefälle: In bevölkerungsarmen Regionen verteilen sich die Netzkosten auf weniger Schultern. Die Kosten pro Haushalt fallen deshalb höher aus. Hinzu kommt, dass gerade in ländlichen Regionen oft zusätzliche Kosten durch den Anschluss großer Ökostromanlagen entstehen, die ebenfalls vor Ort zu tragen sind.

Ost-West-Gefälle: Nach der Wiedervereinigung mussten in den neuen Bundesländern hohe Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Netze getätigt werden. Der anhaltende Bevölkerungsrückgang in Ostdeutschland verstärkt diesen Effekt zusätzlich.

Haushalte können mehrere hundert Euro pro Jahr sparen

Die Netzgebühren machen bis zu 29 Prozent des Strompreises aus. An ihnen können Verbraucher jedoch nichts ändern. Der Wechsel des Anbieters kann die Stromkosten dennoch deutlich reduzieren. Wer aus der Grundversorgung zum günstigsten verfügbaren Angebot (ohne Vorauskasse) wechselt, kann bei einem Verbrauch von 4.000 kWh derzeit durchschnittlich 356 Euro pro Jahr einsparen.


Quelle: Pressemitteilungen von Verivox www.verivox.de

Unser EPR-Rechner von Verivox

>>Zum Stromvergleich
>>Zum Gasvergleich

Unser EPR-Ökostrom-Preisvergleich von Verivox

>>Zum Ökostrom-Preisvergleich

 






 
Bundeslandvergleich: So viel kostet Gas in Deutschland Drucken
Sonntag, den 22. Februar 2015 um 14:27 Uhr

Heidelberg. Wie hoch die Gasrechnung ausfällt, hängt in hohem Maße vom Wohnort ab. Das hat eine Untersuchung des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen demnach die Saarländer. Wer in einem der Stadtstaaten lebt, darf sich über die günstigsten Preise freuen. Ein Grund für das Preisgefälle sind die regional unterschiedlich hohen Kosten der Gasnetze.

Gaspreisgefälle von bis zu 35 Prozent

Gemäß dem Verivox-Verbraucherpreisindex Gas zahlt ein Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1.293 Euro. Die regional höchsten Gaspreise werden im Saarland (1.442 Euro) fällig. Überdurchschnittlich hohe Preise werden zudem in Sachsen-Anhalt (1.376 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (1.347 Euro) und Thüringen (1.342 Euro) erhoben.

Bundesweit die niedrigsten Preise zahlen die Berliner. Hier kostet die gleiche Menge Gas 1.065 Euro – im Vergleich zum Saarland ein Preisunterschied von rund 35 Prozent. Verhältnismäßig günstig ist der Gaspreis auch in Hamburg (1.154 Euro) und Bremen (1.232 Euro).

Netzentgelte in bevölkerungsarmen Regionen am höchsten





Weiterlesen...
 
Preissenkungswelle ebbt ab Drucken
Samstag, den 21. Februar 2015 um 11:41 Uhr
Heidelberg. Die Hoffnung auf flächendeckende Preissenkungen bei Strom und Gas bestätigt sich im ersten Quartal 2015 nicht. Das hat eine Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben.

Hälfte der Stromversorger senkt Preise nicht

Während zum Jahreswechsel 382 Stromanbieter ihre Konditionen um durchschnittlich 2,4 Prozent nach unten angepasst haben, folgen im Februar und März nur 44 weitere. Rund die Hälfte der Grundversorger hält sich nach wie vor mit Preissenkungen zurück. 40 Versorger haben für das erste Quartal 2015 sogar Preiserhöhungen um durchschnittlich 2,8 Prozent bekannt gegeben.

„Die Hoffnung, dass viele weitere Stromanbieter in den ersten Monaten des neuen Jahres mit Preissenkungen nachziehen, hat sich nicht erfüllt. Immerhin haben mit RWE und Vattenfall mittlerweile zwei große Versorger Preissenkungen angekündigt – Vattenfall in Hamburg sogar rückwirkend zum 1. Januar“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Gas: Noch keine Trendwende in Sicht

Auch die Gasversorger zögern weiter mit Preissenkungen. Zum Jahreswechsel hatten 88 Anbieter ihre Preise um durchschnittlich 5,2 Prozent gesenkt. Im Februar und März wollen sich 13 Anbieter anschließen. Die große Mehrheit der Gasversorgungsunternehmen hält die Preise im ersten Quartal stabil.

„Der Preissturz beim Erdöl hat bei vielen die Erwartung geweckt, dass nun auch die Gaspreise sinken müssten. Wir beobachten jedoch schon seit Jahren, dass sich die Öl- und Gasmärkte auseinanderentwickeln. Anstatt auf fallende Preise zu hoffen, sollten Verbraucher daher selbst zur Tat schreiten, Preise vergleichen und den Anbieter wechseln“, sagt Jan Lengerke.





Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 29

Besucher

HeuteHeute99
GesternGestern483
Aktuelle WocheAktuelle Woche582
Aktueller MonatAktueller Monat10594
GesamtGesamt1577621
Copyright © 2018 Energiepreise Runter Gifhorn. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.